April 10, 2006, 8:45 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Sonett
Gespeichert unter: Sonett
Ich sitz vor einem leeren Blatt,
das sich mit keinem Wort vereint.
Die Leere wurde mir zum Feind,
der mich zutiefst verwundet hat.
Ich schmolle, knülle das Papier,
und geb’ mich gar nicht mehr kokett.
Wie schreibt man nur so ein Sonett
am Morgen zwischen drei und vier?
Die Zeit vergeht, die Stunden eilen
und nur ein Satz steht auf den Zeilen
in schwarzen Lettern dick und fett.
Ein Gruß von Shakespeare in der Tat.
Er schreibt mir diesen guten Rat:
"Versuch dich nie mehr am Sonett!"
Barbara Volk
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